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Inspirationen

Otl Aicher – der Denker am Objekt

Alle reden in diesen Tagen von Walter Gropius, Mies van der Rohe und vom Bauhaus. Nicht nur in Weimar, Dessau und Berlin finden Empfänge, Ausstellungen und Feierstunden statt, werden Bildbände und Bücher vorgestellt oder Reden gehalten. Bei so viel Scheinwerferlicht auf dem hundertsten Geburtstag der Heimstätte der Avantgarde wollen wir den Fokus etwa verschieben.

Statt in die Lobeshymnen einzustimmen, erzählen wir lieber von Otto „Otl“ Aicher. Geboren wurde er drei Jahre nachdem das Bauhaus gegründet wurde. Das Abitur wurde ihm entzogen, weil er sich weigerte, der Hitlerjugend beizutreten. An der Akademie für Bildende Künste in München studierte er bei Anton Hiller. Anschließend führte er ein eigenes Grafikbüro, gründete 1953 die Hochschule für Gestaltung in Ulm und arbeitete dort bis zu deren Schließung 1968 nicht nur als Dozent, sondern auch mehr als zwei Jahre als Rektor. Später zog er nach Rotis im Allgäu und entwickelte eine Schriftenfamlie mit eben diesem Namen, „Rotis“.

Während das Bauhaus die „Änderung der Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst“ anstrebte, gestanden Otl Aicher und die meisten seiner Mitstreiter an der HfG Ulm der Kunst keine besondere Rolle zu. Das Produkt sollte seine Form allein aus seinem Zweck heraus erhalten.

Otl Aicher, den Denker am Objekt, wie der Gestalter und Grafik Designer zu Recht genannt wird war ein Guru für Typografie, ein Wegbereiter des Corporate Designs. Für die Olympischen Spiele von München schuf er Gestaltungsrichtlinien, die alles umfassten: von der Uniform bis zum Einlassticket. Er hat das visuelle Erscheinungsbild der Lufthansa entwickelt, das Logo von Braun, Flughafen Frankfurt, Sparkasse, ZDF, Bulthaupt Küchen und der Dresdner Bank geformt (um nur einige zu nennen). Sein Team und er erfanden radikal reduzierte Piktogramme und damit eine Sprache, die von Menschen gleich welcher Nation intuitiv erkannt und verstanden wird.
https://www.piktogramm.de/de/

Bildmaterial:

Aicher, Otl

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Inspirationen

Durch das Chaos zum Glück

Marie Kondo ist die Päpstin des Aufräumens, der Superstar der Ordnung. Sie hat nicht nur Bücher geschrieben, sondern zeigt in einer Realityshow des Streamingdienstes Netflix, wie Aufräumen geht. Die Japanerin hat dabei ihr ganz eigenes System entwickelt, mit dem sie – so jedenfalls ihr Credo – „Menschen glücklich machen will“. Wenn die Ordnungsberaterin ein Haus oder eine Wohnung wieder verlässt, hat jeder Gegenstand, den man behält, seinen Platz gefunden. Alles andere ist im Müll oder in der Altkleidersammlung gelandet. Die neu entstandene äußere Ordnung wirkt wohltuend auf das Wohlbefinden und damit auf das Innere. Sie macht glücklich, schafft Struktur.

Wenn ein Kunde mit einer vagen Vorstellung für seinen Messeauftritt zu uns kommt, wird es bei uns erst einmal unordentlich. Wir sammeln Ideen, Vorschläge und überlegen unstrukturiert, wie sich diese Idee am besten umsetzen ließe. Da darf auch Verrücktes, Neues, Ungewöhnliches einfließen. Alles wird gesammelt. Wie bei Mary Kondo auf einen Haufen geworfen. Dann wird gesichtet, aufgeräumt, sortiert. Aus der Unordnung entwickeln wir eine Leitidee. Mit diesem roten Faden im Sinn und nach seinen Wünschen gestalten wir einen Messeauftritt für unseren Kunden. Unser Credo: „Wir wollen unsere Kunden glücklich machen.“

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Einblicke

Quo vadis 2019?

Nichts bleibt wie es ist. Umbruch allenthalben. Welt und Wirtschaft befinden sich in einer Transformation, die mit anderen tiefgreifenden Umbrüchen in der Geschichte der Menschheit zu vergleichen ist: die Renaissance oder die industrielle Revolution zum Beispiel.

Was im Großen deutlich zu sehen ist, findet sich auch im Kleinen. Die Digitalisierung erobert alle unsere Lebensbereiche, was bedeutet, dass unser Leben in einer digitalen Welt immer mehr zu einem Leben und Arbeiten in einem programmierten Umfeld wird.
Was heißt das für uns und unser Arbeiten? Wie verändern sich Arbeitsprozesse bei uns und unseren Kunden? Wie können Schnittstellen neu definiert und Prozesse effektiver gestaltet werden? Gelingt es uns, mithilfe der Digitalisierung unsere Kunden umfassender zu beraten? Sie erfolgreicher zu machen?

Wir werden neue Dynamik in unsere Prozesse bringen. 2019 wird ein Jahr des Umbruchs. Wie gehen wir als Messebauunternehmen mit der digitalen Transformation um? Wie wird sich Werbung entwickeln und welche Auswirkungen hat das auf unser Unternehmen und unsere Branche?

Andrea Walburg
Geschäftsführung, Marketing & Strategie

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Messen

Heimtextil 2019: Trends in neuem Gewand

Mit einem neuen Konzept und den Top-Themen Architektur und Hotellerie, Nachhaltigkeit und Schlaf geht die Heimtextil in ihre 49. Ausgabe. „Im Zuge des grundlegend überarbeiteten Konzepts haben wir Themen und Produktsegmente noch besser zielgruppenspezifisch zusammengefasst. Besucher profitieren so von neuen Synergien, kürzeren Wegen und zahlreichen Einrichtungsinspirationen“, sagt Detlef Braun.
Neben einer weltweit einzigartigen Designschau mit internationalen Marktführern flankiert ein hochkarätiges Event-Programm mit namhaften Gästen und renommierten Branchenexperten die viertägige Messe.

Das inspirative Herz der Messe bildet der neue Heimtextil „Trend Space“ in der Halle 3.0. Unter dem Titel „Toward Utopia“ liefert er eine Vorschau auf die Designentwicklungen der Saison 2019/20 – konzipiert vom Londoner FranklinTill Studio und inszeniert vom Frankfurter Atelier Markgraph. Im Rahmen der Neukonzeptionierung der Heimtextil rückt die Designschau in unmittelbare Nachbarschaft mit internationalen Textildesignern, CAD/CAM-Anbietern und Digitaldruckmaschinen. Somit führt die Heimtextil die progressiven Themen Trends, Textildesign und Digitaldruck auf einer Hallenebene zusammen und schafft ein Areal voller Inspirationen und Zukunftstechnologien.

Quellenangabe „Messe Frankfurt GmbH / Fotos Pietro Sutera“

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Messearchitektur

Im Gespräch: Kusch+Co zur Orgatec 2018

Kusch+Co stellt seit sechs Jahren erstmals wieder auf der Orgatec in Köln aus.
Wir von imb: Troschke haben dies zum Anlass genommen, mit Tommy Rube, Ressortleiter Marketing bei Kusch+Co, über Marke und Markenführung auf Messen, über Wirkung und Botschaft am Messestand zu sprechen.

#Herr Rube, in welchen Märkten agiert Kusch+Co?

Tommy Rube: Wir decken das Feld „Objektmöbel“ ab. Seit ein paar Jahren konzentrieren wir uns ganz gezielt auf drei spezielle Marktsegmente: Segment Eins ist das Gesundheitswesen oder wie man heute sagt – „Health“. Das zweite Segment ist „Transport“. Hier statten wir vor allem Flughäfen, aber auch Kreuzfahrtterminals und Bahnhöfe mit Objektmöbeln aus. Unser drittes Marktsegment ist „Office“, wobei Büroausstattung mehr ist als Arbeitsplatz mit Drehstuhl. Hier geht es um Konferenz-, Pausen- oder Meetingräume, ja auch um die sogenannten Break-Out-Areas. Es geht um Empfangs-, Foyer- und Seminarbereiche.

Isabel Häffner: Für Messen heißt das, es müssen sehr unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden, sodass die Messearchitektur für jede Veranstaltung ein angepasstes Standkonzept erfordert.

#Was macht Kusch+Co aus?

Tommy Rube: Wir sind ein Familienunternehmen in der dritten Generation, seit 80 Jahren am Markt. Die Präsenz von zwei Generationen einer Familie in einem Unternehmen ist heutzutage etwas Besonderes. Bei uns ist es gelebte Realität, genauso wie der persönliche Kontakt, den die Familie mit den Mitarbeitern pflegt und die Offenheit gegenüber den Partnern, mit denen wir zusammenarbeiten.

Isabel Häffner: Die Herausforderung am Messestand ist, dass diese Kultur des Vertrauens und die Werte, die das Unternehmen nach innen und außen vertritt, sichtbar werden.

#Warum wieder auf die Orgatec ?

Tommy Rube: Die Orgatec war in diesem Jahr für uns interessanter als in den Jahren zuvor. Neben neuen Produkten wollten wir der Branche die Neuigkeiten rund um unser Unternehmen und unseren Markenauftritt vorstellen. Dafür bot sie sich als wichtigste internationale Leitmesse rund um moderne Arbeitswelten geradezu an.

#Welche Produktneuheiten haben Sie auf der Orgatec vorgestellt?

Tommy Rube: Wir haben in diesem Jahr drei Neuentwicklungen präsentiert: das Tischsystem Creva desk und unsere neue Soft Seating-Lösung Creva soft, beides Entwürfe von kaschkasch, einem jungen Designteam aus Köln. Dazu ein neuer Holz-Stuhl, Embla, entwickelt von Antonio Scaffidi aus Dänemark. Die neuen Kollektionen haben wir auf der Messe mit Bekanntem aus unserem Portfolio sinnvoll kombiniert.
#Was macht die Besonderheit der Soft Seating-Produkte aus?

Tommy Rube: Creva soft ist ein komfortables Sitzmöbelsystem. Es ist ein Baukastensystem, das ganz flexibel auf individuelle Bedürfnisse hin gebaut werden kann. Man kann mit diesen Objektmöbeln Bereiche abschotten, in denen vertrauliche Gespräche geführt werden sollen oder Ruhe gewünscht ist, und Bereiche öffnen, wo Offenheit, Freiraum benötigt wird.
Das Tischsystem Creva desk ist so gestaltet, dass es zu Creva soft sinnvoll ergänzt und in Kombination eingesetzt werden kann.

Neben Flexibilität und Ergonomie ist auch der Nutzen und die Funktion von Möbeln inzwischen für unsere Kunden enorm wichtig. Hier spreche ich vor allem von einer Elektrifizierung der Möbel. Creva soft zum Beispiel verfügt nach Wunsch über USB-Ports und Steckdosen.
Um diesen zusätzlichen Nutzen in den Möbeln bieten zu können, müssen wir zusätzliche Richtlinien und Vorgaben für elektrische Einbauten einhalten. Aber das ist die Zukunft!

Isabel Häffner: Mit diesen neuen Produkten wird deutlich, wie Kusch+Co auf die Veränderungen der Arbeitswelt reagiert. Diesen Wandel zu begleiten ist für uns Antrieb und Herausforderung. Indem wir die Ziele gemeinsam definieren und kreative Ansätze ausloten, entwickelt sich die Markenarchitektur Schritt für Schritt.

#Kusch+Co Im Wandel?

Tommy Rube: Wir haben in den letzten Jahren firmenintern immer wieder darüber diskutiert, unser Firmenlogo zu ändern. Doch es war klar, dass es nicht bei einer reinen Änderung des Corporate Designs bleiben dürfte, sondern dass es vielmehr um die Corporate Identity gehen würde. Es sollte ein großer Wurf werden, bei dem wir als Unternehmen definieren müssen: Woher kommen wir? Wohin wollen wir gehen? Was ist unsere Vision? Wofür stehen wir? Welche Werte sind uns wichtig?

Isabel Häffner: Uns muss es gelingen die Corporate Identity authentisch in die 3. Dimension zu transportieren und spürbar werden zu lassen. Die Marke muss erlebbar sein, der Anspruch an Qualität und Präzision in den Details erkennbar sein.

#Reden wir über Ihren Claim „shaping the way we sit“

Durch die intensive Beschäftigung mit uns und unserem Markenkern haben wir unsere Markenwerte „aufmerksam“, „mutig“ und „präzise“ entdeckt und unsere neue Markenvision definiert. Wir verstehen uns als diejenigen, die das Sitzen und seine Gelegenheiten immer wieder ein Stück neu erfinden: Das ist unser Antrieb – Tag für Tag. In einem Satz: shaping the way we sit.

#Was hat das neue CI von Kusch+Co für das Standkonzept der Orgatec bedeutet?

Tommy Rube: Wir wollten auf der Orgatec die Emotionalität unserer Produkte zeigen, denn auch diese gehört zu unserer Corporate Identity. Wir wollten die Botschaft transportieren, dass wir „Lösungen mit Seele“ kreieren und anbieten. Deshalb haben wir Menschen und ihre individuelle Art, auf einem unserer Stühle zu sitzen, präsentiert. Emotionale Bilder sollten den Stand prägen – und das ist gelungen. Uns war vor der Messe schon klar, dass die ganze Branche auf uns schauen würde: zum einen, weil wir zweimal nicht teilgenommen haben und zum anderen, weil viele gespannt waren auf das Neue. Die Botschaft sollte deshalb auch sein: Kusch+Co is back!

Das Gespräch führte Elke Kaltenschnee

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Einblicke

Präzises Projektmanagement zur Frankfurter Buchmesse

„Wir sind in der 4.2 fertig und gehen jetzt in die 5.1“, sagt Benjamin Bartl. Dann schiebt er die orangefarbene Schultertasche nach hinten, zieht mit dem Fuß das rechte Pedal nach oben, tritt an und fährt auf seinem silbernen Klapprad aus der Halle 4.2 hinaus. Der große bärtige Mann gehört zum 20-köpfigen imb: troschke-Team, das in diesem Jahr erneut den Aufbau der Messestände für die Frankfurter Buchmesse stemmt.

In den Hallen riecht es nach Holzstaub und Kleber. Nach Putzmittel und den Abgasen der Gabelstapler. Laut ist es auch. Hier kniet ein Monteur über einer Säge, um eine Leiste zuzuschneiden, dort kleben zwei andere Wände ein. Ein Team lässt sich bei der Arbeit von Musik begleiten. Aus dem Radio quäkt heiser Phil Collins. Mit großem Geschick umfahren Staplerfahrer Stände und Palletten, mannshohe Stapel eingeschweißter Sitzbänke und nicht zuletzt die konzentriert arbeitenden Messebauer in ihren schwarzen T-Shirts mit dem imb: troschke-Logo. Sie fahren das Material an, das die Aufbautrupps brauchen. Für Außenstehende mag das alles wie ein großes Durcheinander wirken, doch der Aufbau folgt einer eng getakteten, ausgeklügelten Logik.

Bevor die Messestände aufgebaut werden können, müssen erst einmal die Teppichböden am Stand verlegt sein. Danach ist imb: troschke dran. Insgesamt drei Tage haben die Teams Zeit, um auf zehn Hallenebenen tausende Stände zu errichten. Erst wenn diese Drei-Tages-Frist verstrichen ist, dürfen all jene Verlage, die mit einem eigenen Stand vertreten sind, loslegen.

Die Trupps errichten Systemstände aus Einzelwänden und anderen Teilen, wie zum Beispiel Sitzbänke und Deckenrahmen. Ein schmaler älterer Mann trägt eine Systemwand in einer der weitläufigen Hallen zu seinen Kollegen. „Darf ich die mal hochheben“, frage ich und habe sie, obwohl der Schmale ein zweifelndes Gesicht macht und zögert, schon an beiden Seiten gepackt. Ich gehe leicht in die Knie, ziehe den Bauch ein und hebe das unhandliche Teil mit großer Mühe nur wenige Zentimeter vom Boden ab. „Respekt“, sage ich. „Ganz schön schwer.“ Die Männer lachen breit.

Die internationale Messe mit ihren mehr als 7100 Ausstellern auf knapp 170.000 Quadratmeter Fläche und über 400.000 Titeln ist für das mittelständische Unternehmen ein großes Projekt.

Möglich wird diese logistische Meisterleistung unter anderem durch das gut eingespielte imb: troschke-Stammteam, das vor Ort die Arbeiten koordiniert, beaufsichtigt und anschließend kontrolliert. Nicht nur Benjamin, sondern auch Horst Reis, Wladimir Hamburg und Karl Reis sind dazu mit dem Fahrrad – oder dem Roller – in den Messehallen unterwegs.

„Wir müssen versuchen, in den ersten drei Aufbautagen so viel wie möglich zu schaffen. Im Moment sind – bis auf die Maler, die Elektriker und die Teppichleger – nur unsere eigenen Leute in den Hallen. Später wird das Durchkommen schwieriger und alles dauert entsprechend länger“, sagt Wladimir. Er arbeitet seit 10 Jahren bei imb: troschke und koordiniert, genau wie Karl, welcher Aufbautrupp wo eingesetzt wird und stellt sicher, dass das benötigte Material zeitgleich mit den Monteuren am jeweiligen Standort ist.


Auch in Halle 3.1 ist der Aufbau nun abgeschlossen. Elektriker verlegen Stromschienen, kümmern sich um Licht und Stromversorgung am Stand. Mit einem großen Baumwollmopp reinigt eine ältere Frau die Außenwand eines Standes, gleich um die Ecke wischt ein Mann dessen Inneres. Paul Bege, der sich bei imb: troschke als Ferienjobber Geld verdient, kontrolliert den Aufbau und markiert auf einem Plan genau, wo noch einmal nachgearbeitet werden muss. Karl Reis zieht einen Ordner aus seiner Schultertasche und schlägt ihn auf. Dann greift er zum Telefon und sagt: „Wir sind hier fertig. Wir machen jetzt in Halle 3.0 weiter.“ Er blickt auf, lacht freundlich und radelt auf seinem Klapprad davon.

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Messekommunikation

Raus aus dem Einerlei!

Langeweile, Monotonie, Einheitsbrei: Nicht mit uns.
Beige: Nicht unsere Farbe.
„Haben wir schon immer so gemacht“: Kommt in unserem Wortschatz nicht vor.

Neues entsteht, indem man sich aus der Konformität traut. In eine andere Richtung schaut, als die anderen. Unbeschrittene Wege geht. Querdenkt. Das gilt auch für Messen und Messestände. Selbst auf einer Fläche von gerade mal vier Quadratmetern lassen sich Inhalte und Ideen kreativ ausbreiten. Das wissen wir von imb: troschke aus Erfahrung. Man muss nur Mut haben.

In der neuen Ausstellung in unserem Firmensitz beleuchten wir die Themen „Messe“ und „Marke“. Intensiv und hintergründig von allen Seiten. Wir kombinieren Dinge, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Wir spielen mit Trends statt uns ihnen zu beugen Deshalb: Ja, der Hund ist „100% vegan“ und wenn ein Kunde einen veganen Messeauftritt möchte, dann bauen wir einen. Augenzwinkernd. Hundertprozentig! Wir halten die Versprechen, die wir unseren Kunden geben.

„Oh my goodness“ ruft geflasht, wer die Diskokugeln sieht und nimmt sich vor, bald wieder einmal bis spät in die Nacht zu tanzen. Der Blick in den Spiegel wiederum offenbart jedem etwas Anderes. Und doch immer sich selbst. Bei diesem Spiel mit dem Ich geht es uns um Selbst- und Fremdwahrnehmung. Stimmt das Bild, das ein Kunde von sich hat, mit dem überein, wie er wirklich ist? Wie wir ihn sehen? Wie er sich auf einer Messe präsentieren möchte?

Alles „llov llot“, finden wir. Die Übersetzung für rätselnde Betrachter: „Voll toll“! Begeisterung gehört schließlich immer zu unserer Arbeit. Genau wie zufriedene Kunden. „Shine bright!“
#rausausdemeinerlei #shinebright #llovllot #messe #marke #mut #imbtroschke

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Einblicke

Wabi- Sabi – die Kunst des Unperfekten

Cleanness, Shabby Chic, Minimalismus, Stilmix, Natürlichkeit: Den einzig wahren Trend gibt es nicht, finden wir von imb: troschke. In diesem Jahr bekommen all diese Strömungen noch dazu Konkurrenz von Wabi-Sabi, einem inspirierenden Einrichtungstrend aus Japan. Er hat es anders als Hygge noch nicht in den Duden geschafft und bezeichnet auf den Punkt gebracht die Ästhetik des Unfertigen.

Die Schönheit des Unvollkommenen wird in den Blick genommen. Sichtbeton ist zum Beispiel ein Designelement des Wabi-Sabi. Zum Wunsch, anderes sein zu wollen, gesellt sich Geradlinigkeit, Schnörkellosigkeit und damit auch der Verzicht auf Überflüssiges.
Es geht um das, was man braucht, nicht darum, wie viel man bekommen kann. Es geht um Sein statt um Luxus. Es geht um Authentizität statt Dekoration. Damit bleibt Raum für die eigene Kreativität, fort vom Materiellen. Fehler, Macken, Brüche werden nicht verschwiegen, sondern offengelegt. Räume und die Dinge, die einen umgeben, dürfen unperfekt sein. Im Glas von Vasen dürfen Blasen eingeschlossen sein. Holz darf Astlöcher und Naturstein Patina haben. Mit all diesen Wesensmerkmalen des Wabi-Sabi, die auf Nachhaltigkeit und Gelassenheit verweisen, verändert sich auch die Idee dessen, was als „schön“ gilt, grundlegend.

Wir von imb: troschke suchen immer wieder neue Ideen abseits des Perfekten, sehen das Unfertige nicht als Bedrohung, sondern vielmehr als Möglichkeit, unserer Gestaltungskraft freien Lauf zu lassen. Unsere Kunden schätzen diese Offenheit Neuem gegenüber. Vor allem unsere langjährigen Partner wissen, dass wir bereit sind, Veränderungen in ihrem Unternehmen auch auf Messeebene engagiert zu begleiten. Ganz gleich, ob die Reise von Cleanness zu Shabby Chic führt oder von Opulenz zu angesagtem Wabi-Sabi geht.

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Inspirationen

Wie Kreative eine Stadt retten

Etwa fünf Kilometer lang, knapp 337 Hektar groß, gegenüber der Nantaiser Altstadt liegt sie mitten in der Loire, die Île de Nantes. Vor einer Generation wurden dort noch Schiffe gebaut, Konserven befüllt und Bananen gereift. Als die letzte Schiffswerft 1987 geschlossen wurde, lag das einst prosperierende Nantes wirtschaftlich am Boden, die Insel war Heimstatt von Industriebrachen.

Zwei Jahre später wurde Jean-Marc Ayrault Oberbürgermeister von Nantes und machte sich daran, stadtplanerische Visionen umzusetzen. Die Leitgedanken: Nachhaltigkeit, viel Raum für Kultur, innovative Ideen und durchdachte, der Zukunft zugewandte Maßnahmen. Damit wollte Ayrault unter anderem einer Besonderheit in seiner Stadt entgegenwirken: der höchsten Arbeitslosigkeits- und Alkoholikerrate in ganz Frankreich.
30 Jahre später lässt sich ganz klar sagen: Die Vision greift. Überall ist Aufbruch. „Die Kreativen haben die Stadt gerettet“, sagen die Nantais zu Recht. Nantes ist inzwischen eine der lebenswertesten Metropolen Frankreichs.

Das Herzstück der Stadterneuerung, die Île de Nantes, wurde dabei nicht in einer Radikalkur umgewandelt, sondern wird seit Jahrzehnten nach und nach revitalisiert und behutsam – in Einzelprojekten, immer im Dialog mit der Öffentlichkeit – als neues Quartier in die Stadt integriert.

Dieses Verfahren, das im nachfolgenden Artikel im Detail beschrieben ist, gefällt uns. Auch weil Vision, Mut und Transparenz unser Handeln als Messebauunternehmen definieren. Weil wir – genau wie die Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner in Nantes – Nachhaltigkeit, Kreativität und Offenheit als Basis für unsere Arbeit begreifen. Im Mittelpunkt immer der Mensch.

Umbau der Ile de Nantes Stadterneuerung

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Messekommunikation

Zeit ist kostbar

Einen Messestand zu planen und bauen kostet Zeit. Viel muss bedacht und entschieden werden – und das auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Unzählige Fragen sind zu beantworten: Welches didaktische Konzept soll dem Messestand zugrunde liegen? Welches Design passt am besten zum Markenkern? Welche Materialien, welche Farben, welche Attribute? Ist eine Sitzecke für Kundengespräche sinnvoll oder ist eine Theke besser – und falls ja, wo ist sie am besten untergebracht? Wo soll der Elektroanschluss hin? Welche Vorschriften sind zu beachten? Welche Ansprechpartner sind wofür zuständig? Wann wird auf-, wann abgebaut? Was geschieht mit dem Stand nach der Messe? Welche Extras werden für die Kundenberater am Stand benötigt?

Nicht unsere Kunden, sondern wir kümmern uns um alle Antworten und setzen sie um. Wir legen höchsten Wert auf gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir wollen deren Wünsche möglichst passgenau erfüllen. Unser Vorteil: Als eines der wenigen Messebau-Unternehmen vereinen wir Architektur, Produktion und Lagermanagement unter einem Dach. Unsere Kunden haben bei imb: troschke nur einen einzigen Ansprechpartner für alle Bereiche eines Messeauftritts.
Wir von imb: troschke möchten Ihnen die Zeit schenken, sich auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren – auf entspannte Gespräche mit Besuchern am Stand.

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